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Nun ist also der Winter doch noch gekommen und hat uns eisige Temperaturen beschert. Mal sehen, ob bald ein Ende der „Eiszeit“ in Sicht ist, aber bis dahin versüßen wir uns einfach die Stunden auf dem Sofa mit der Planung unseres Gemüsebeets und der Einbindung von ein paar neuen Beerensträuchern in die Gartengestaltung. Dieses Jahr werde ich mir einen kleinen Bauerngarten anlegen und schon im zeitigen Frühjahr eine Umrandung pflanzen. Für diese niedrige Hecke nehme ich den Buchsbaum (Buxus sempervirens), er wächst schön kompakt und ist eine ideale, robuste Heckenpflanze. Das Gärtchen soll ganz klassisch mit einem Wegekreuz in vier Beete eingeteilt werden. An einer geschützten sonnigen Längsseite werde ich die neuen Beeren-Trios pflanzen: das Himbeer-Trio, das Brombeer-Trio und das Johannisbeer-Trio. So bekomme ich viele verschiedene Beerensorten auf wenig Platz, das freut die „Naschkatzen“ der Familie. Und in die Mitte des Wegekreuzes kommt ein Säulenapfel. Ich weiß nur noch nicht, ob den süßen, roten Apfel ‘Dulcessa’, die knackige Sorte ‘Fresco’ oder den sehr robusten ‘Equilibro’ wählen soll. Da muss wohl der Familenrat entscheiden!

Mit der Bestückung der vier Gemüsebeete lasse ich mir noch etwas Zeit, weil ich nicht selber aussäen möchte, sondern auf vorgezogene Jungpflanzen zurückgreifen werde. Diese werden erst gegen März/April verschickt und kommen dann bereits als gut durchwurzelte Pflänzchen bei mir an. Kopfsalat, Pflücksalat und Eissalatwerden auf jeden Fall dabei sein. Und auch verschiedene Kohlsorten möchte ich ausprobieren: Blumenkohl, Wirsing und Rotkohl.

Natürlich dürfen für den perfekten Landhaus-Look auch ein paar bunte Blumen nicht fehlen. Löwenmäulchen, Sommerastern und Bartnelken gibt es ebenfalls als vorgezogene Jungpflanzen – prima, das wird ein schönes Gartenjahr fürs Auge und für den Gaumen!

Herzliche grüne Grüße
Ihre Bettina Rehm-Wolters

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Geschafft! Das Jahr 2011 liegt hinter uns. Es brachte uns einen sehr warmen, trockenen Frühling und dann einen nassen Sommer, dessen Regen sich sich zurzeit anscheinend im Januar 2012 wiederholen möchte. Warten wir es ab, ob uns noch ein bisschen „richtiger“ Winter mit Kälte und Schnee beschert wird – für unsere Gärten wäre es gut! Aber ein Vorteil hat das ungemütliche Wetter auf jeden Fall: Wir haben jetzt viel Zeit bei einer gemütlichen Tasse Kaffee oder Tee das neue Gartenjahr zu planen und da freue ich mich besonders auf die Pflanzen-Neuheiten. Reichlich freie Plätze habe ich in meinen Beeten bereits reserviert!

Den Blick zu meinen Nachbar wollte ich seit langem gerne mit einer hübschen Blütenhecke abschirmen. Fürs Frühjahr habe ich mir schon etliche Blütensträucher herausgesucht, die gut passen würden: Forsythie, Ranunkelstrauch, Duftjasmin und Spierstrauch. Aber für den Hochsommer fehlte mir immer noch ein Blütenstar. Wie passend, dass es nun einen tollen Pflanztopf gibt, indem drei verschiedene Hibiskussorten zusammenblühen. Hibiskus Trio blüht in Weiß, Lila und Pink und das ab Juli, wenn die meisten anderen Blütensträucher längst verblüht sind.

Ebenfalls ab dem Sommer zeigen die neuen Hortensien ihre Blüten. Hortensien zählen seit jeher zu meinen Lieblingen. Ich mag den nostalgischen Charme, den die Blüten versprühen. Die einfachen Bauernhortensien waren meine Favoriten, bis ich nun die neuen öfterblühenden Sorten der Tellerhortensien ‘Twist and Shout’ und die weiße ‘Incrediball’ und die rosa blühende ‘Invincibelle’ entdeckt habe. Sie alle blühen bis bis zum Frost und bestechen mit einer faszinierenden Blütenfülle. Ich werde sie an halbschattige Stellen pflanzen und dazu noch einige großblättrige Funkien setzen. Speziell die ‘Twist and Shout’-Hortensein oder ihre Schwestern die ‘Endless Summer’-Sorten könnte man auch als Topfpflanzen halten und ihnen zum Beispiel die kompakte neue Clematis ‘Ovation’ zur Seite stellen. Die würde dann schon vor den Hortensien blühen und so die Blütensaison auf der Terrasse verlängern. So, das waren meine neuen Lieblinge für 2012 und nächstes Mal zeige ich Ihnen die besten Neuheiten fürs Gemüsebeet und die Beerensträucherecke.

Ihre Bettina Rehm-Wolters

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Wichtige Novemberarbeiten

10.11.11 09:38

Langsam neigt sich das Gartenjahr seinem Ende entgegen, die Blätter fallen von den Bäumen, Pflanzen stellen das Wachstum ein und die letzten Blüten von Astern & Co. erscheinen. Nun wird es Zeit, den Garten winterfest zu machen. Ein paar Arbeiten stehen bei allen Gartenbesitzern auf dem Erledigungsplan: Im Rosenbeet werden veredelte Rosen angehäufelt und mit Tannenreisig abgedeckt, um sie vor Frost, Wintersonne und vor dem Austrocknen zu schützen. Speziell bei neugepflanzten Rosen ist diese Winterschutzmaßnahme unbedingt notwendig. Die Kronen von Rosenhochstämme können Sie mit Jutesäcke ummanteln oder mit Wintervlies einpacken. So wird die am Kronenansatz gelegene Veredlungsstelle vor Frost geschützt.

Kübelpflanzen werden dringend ins Haus geräumt, denn nun können wahrlich die ersten strengeren Frostnächste drohen. Kontrollieren Sie die Kübelpflanzen im Winterquartier regelmäßig auf Schädlinge, denn diese treten dort gerne auf. Abhilfe bringen bei Befall Pflanzenschutzstäbchen, Gelbtafeln oder Insekten-Sprays.

Schnipp, schnapp

An frostfreien Tagen können Sie Bäume und Sträucher wieder in Form bringen. Egal welche Schnittmaßnahmen Sie durchführen: Wichtig ist stets, eine saubere, scharfe Schere oder Säge zu verwenden, damit sich Pilzkrankheiten nicht von Pflanze zu Pflanze übertragen und die Schnittwunden möglichst klein und exakt ausfallen.

Für neue Blüten sorgen

Der November ist noch ein guter Monat, um Blumenzwiebeln zu setzen. Frühjahrsblühende Schönheiten wie Tulpen, Narzissen, Krokusse oder Hyazinthen kommen jetzt in die Erde. Faustregel beim Pflanzen: Die Zwiebel oder Knollen kommt zwei- bis dreimal so tief in die Erde wie sie hoch ist. Mein Favorit für diesen Herbst, bzw. für das nächste Frühjahr, sind die praktischen Duo-Packungen, die denen gleich zwei verschiedene Blumenzwiebelarten kombiniert sind, zum Beispiel rote Tulpen mit weißen Krokussen oder rotorange Tulpen mit gelben Narzissen.

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Jetzt beginnt die zweite Pflanzzeit

Die Königin der Blumen, die Rose, kommt mit ihren prachtvollen Blüten erst wirklich eindrucksvoll zur Geltung, wird sie von einem passenden Hofstaat begleitet. Und diesen Hofstaat spielen winterharte Stauden nur zu gerne. Jetzt im goldenen Herbst ist genau die richtige Zeit ein gemischtes Rosen-Stauden-Beet neu anzulegen oder umzugestalten. Nun können Sie problemlos wurzelnackte Rosen setzen und auch Stauden noch pflanzen. Rosen und Stauden passen zusammen, wenn sie sich in ihren Standortansprüchen ähneln: viel Sonne sollte gewünscht sein, ausreichend Luftbewegung gegeben sein – keine Stauhitze – und ein nährstoffreicher, lehmiger bis humoser Boden soll für die gesundes Wachstum sorgen.

Wir legen das Beet neu an:

Wenn Sie ein Beet neu anlegen wollen, verteilen Sie zunächst die Rosen auf der Beetfläche. Edel- und Beetrosen setzen Sie am besten in 3er oder 5er Gruppen zusammen. Strauchrosen, Englische Rosen oder aufrecht wachsende Kleinstrauchrosen kommen auch in Einzelstellung gut zur Geltung. Danach geht‘s an die Verteilung der Stauden: Als erste gesellen sich höhere Blütenstauden mit prachtvollen Blüten zu den Rosen, die so genannten Leitstauden. Schöne Leitstauden für ein Rosenbeet sind zum Beispiel die weißen Margeriten (Leucanthemum maximum), Rittersporn, Pfingstrose oder Sommer-Phlox (Phlox paniculata). Leitstauden können Sie in Einzelstellung oder in am besten in 3er Gruppen verwenden. WICHTIG: Für alle Stauden im Rosenbeet gilt, dass sie ausreichend Pflanzabstand zu den Rosen einhalten sollten. Zirka 30 bis 50 cm sind ideal, damit sowohl Rosen als auch Stauden sich frei entfalten können und es im Beet nicht schnell zu eng wird. Haben die Leitstauden ihren Platz gefunden, kommen die Begleitstauden dazu. Diese sollen die anderen Beetbewohner farblich unterstreichen und auch mit abwechslungsreichen Blütenformen Spannung ins Gesamtbild bringen. Steppen-Salbei, zum Beispiel Salvia nemorosa ‘Ostfriesland’, Scabiose, Ehrenpreis (Veronica spicata), Indianernessel werden flächig gepflanzt, in Gruppen von fünf bis 10 Stauden. Zum Schluss schließen niedrige Füllstauden übrig gebliebene Lücken im Beet oder sorgen für einen attraktiven Beetrand. Für diese Zwecke sind Frauenmantel (Alchemilla mollis). Purpurglöckchen (Heuchera), niedrige Glockenblumen wie Campanula carpatica und Storchschnabel, zum Beispiel die Sorte ‘Johnson Blue’, eine gute Wahl. EXTRA-TIPP: Für das berühmte I-Tüpfelchen in Ihrer Rosen-Stauden-Rabatte können Sie zusätzlich mit Blumenzwiebeln sorgen. Pflanzen Sie jetzt im Herbst noch einige Zierlauchzwiebeln, zum Beispiel denbis 90 cm hohen, violetten Allium ‘Purple Sensation’ oder den bis 120 cm hohe, weißen Allium ‘Mont Blanc’ zwischen die übrigen Beetbewohner. Oder sorgen Sie mit Narzissen. zum Beispiel der duftende Sorte ‘Cheerfulness’ und Hyazinthen und Blausternchen (Scilla) für ein stimmungsvollen Frühlingsaspekt.

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Erdbeeren gehören zu den Lieblingsfrüchten des Sommers

Von Juli bis in den September hinein können Sie diese dankbaren Pflanzen in den Boden bringen. Im Garten oder in Töpfen auf Balkon & Terrasse selbstgezogene Pflanzen bringen süße, aromatische Früchte hervor, die man, wenn man sie einmal genossen hat, nicht mehr missen möchte. Mittlerweile können Sie sich aus einer gigantischen Sortenvielfalt Ihre Lieblingssorte heraussuchen. Es gibt kleinfrüchtige Kletter-Erdbeeren, Gartenpflanzen mit riesigen Früchten oder Hänge-Erdbeeren für Gefäße oder Blumenampeln. Sie haben die Wahl zwischen sehr früh tragenden Sorten wie ‘Daroyal’, Erdbeerpflanzen mit mittelfrühe Reifezeit wie ‘Senga Senga’ oder Pflanzen, die extrem spät im Sommer erst Früchte tragen, zum Beispiel ‘Malvina‘.

Tipp:

Pflanzen Sie in Ihrem Erdbeerbeet Sorten mit unterschiedlicher Reifezeit an, um eine möglichst lange Erntezeit zu erhalten. Wer die Erdbeeren nicht nur roh naschen möchte, der sollte sich Sorten in den Garten holen, die sich gut zum Konservieren eignen, zum Beispiel ‘Korona’ oder ‘Elsanta’.

Das Pflanzen

Erdbeeren lieben sonnige Pätze mit durchlässigem, leicht saurem Boden. Ein, zwei Wochen vor dem Pflanzen wird der Boden umgegraben, so dass er schön locker ist. Setzen Sie Ihre ‘Beerendünger’ und schützen Sie die Früchte mit einem Unkrautvlies oder einer Strohschicht vor Schmutz und Fäulnis. Sehr praktisch sind auch so genannte Erdbeerpflanzen sollten Sie nicht länger als drei bis vier Jahre in einem Beet stehen lassen. Dann lässt auch meist die Fruchtbildung nach und neue Pflanzen müssen gesetzt werden oder mit Ausläufern selbst neu herangezogen werden. Wichtig: Nicht in ein altes Erdbeerbeet wieder Erdbeeren pflanzen. Der Boden braucht erst einmal Ruhe und die neue Erdbeeren müssen an einen anderen Platz umziehen. Für gut fünf Jahre muss erst einmal eine „Erdbeerpause“ eingelegt werden, wenn vorher Erdbeeren angepflanzt wurden.

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