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Erdbeeren gehören zu den Lieblingsfrüchten des Sommers

Von Juli bis in den September hinein können Sie diese dankbaren Pflanzen in den Boden bringen. Im Garten oder in Töpfen auf Balkon & Terrasse selbstgezogene Pflanzen bringen süße, aromatische Früchte hervor, die man, wenn man sie einmal genossen hat, nicht mehr missen möchte. Mittlerweile können Sie sich aus einer gigantischen Sortenvielfalt Ihre Lieblingssorte heraussuchen. Es gibt kleinfrüchtige Kletter-Erdbeeren, Gartenpflanzen mit riesigen Früchten oder Hänge-Erdbeeren für Gefäße oder Blumenampeln. Sie haben die Wahl zwischen sehr früh tragenden Sorten wie ‘Daroyal’, Erdbeerpflanzen mit mittelfrühe Reifezeit wie ‘Senga Senga’ oder Pflanzen, die extrem spät im Sommer erst Früchte tragen, zum Beispiel ‘Malvina‘.

Tipp:

Pflanzen Sie in Ihrem Erdbeerbeet Sorten mit unterschiedlicher Reifezeit an, um eine möglichst lange Erntezeit zu erhalten. Wer die Erdbeeren nicht nur roh naschen möchte, der sollte sich Sorten in den Garten holen, die sich gut zum Konservieren eignen, zum Beispiel ‘Korona’ oder ‘Elsanta’.

Das Pflanzen

Erdbeeren lieben sonnige Pätze mit durchlässigem, leicht saurem Boden. Ein, zwei Wochen vor dem Pflanzen wird der Boden umgegraben, so dass er schön locker ist. Setzen Sie Ihre ‘Beerendünger’ und schützen Sie die Früchte mit einem Unkrautvlies oder einer Strohschicht vor Schmutz und Fäulnis. Sehr praktisch sind auch so genannte Erdbeerpflanzen sollten Sie nicht länger als drei bis vier Jahre in einem Beet stehen lassen. Dann lässt auch meist die Fruchtbildung nach und neue Pflanzen müssen gesetzt werden oder mit Ausläufern selbst neu herangezogen werden. Wichtig: Nicht in ein altes Erdbeerbeet wieder Erdbeeren pflanzen. Der Boden braucht erst einmal Ruhe und die neue Erdbeeren müssen an einen anderen Platz umziehen. Für gut fünf Jahre muss erst einmal eine „Erdbeerpause“ eingelegt werden, wenn vorher Erdbeeren angepflanzt wurden.

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Juni, die schönste Blütezeit im Gartenjahr

Haben Sie auch schon knackigen Salat, süße Erbsen und jede Menge Erdbeeren aus dem eigenen Anbau geerntet. Kartoffeln, Bohnen und anderes Gemüse muss noch bisschen ausreifen. Aber jetzt Anfang Juli können Sie auch noch Gemüse aussäen: Buschbohnen können Sie noch bis Anfang Juli in die Erde bringen. Eissalat keimt auch bei Aussaat bis August zuverlässig. Kohlrabi können Sie auch Juli noch aussäen. Meine Favoriten sind die leckeren blauroten Knollen der Sorten ‘Blaue Spek’ und ‘Delikateß blauer’.

Auch von Möhren gibt es „dunkle“ Sorten, die sich im Juli noch aussäen lassen, zum Beispiel ‘Purple Haze’. Von Blumenkohl gibt es winterharte Sorten, die erst im August ausgesät werden und dann im nächsten Frühjahr geerntet werden, zum Beispiel der Winterblumenkohl ‘Burt F1’

Die Sommermonate Juli und August sind auch die passende Aussaatzeiten für Herbstsalate wie Endivien, Zuckerhut und Radicchio. Sie sehen, das Aussäen ist längst nicht vorbei und wer in den Gemüsebeeten auch gerne ein paar Blumen bewundern möchte, sät auch gleich noch einige Zweijährige wie Stockrosen’, Stiefmütterchen’ oder die zierlichen Hornveilchen aus.

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Langsam erwacht der Garten aus dem Winterschlaf, die Krokusse strecken ihre Blüten der Sonne entgegen und die Narzissen stehen schon mit ersten Knospen in der Warteschleife. Auch die Rosen freuen sich bald über eine Verjüngungskur durch Rückschnitt. Sie finden den richtigen Zeitpunkt für den Rosenschnitt, wenn Sie sich im Garten umschauen: Wenn die Forsythien ihre gelben Blüten zeigen, wird es Zeit für den Rosenschnitt.

Schnitt je nach Wuchsform

Nicht alle Rosen werden in punkto Rückschnitt gleich behandelt. Je nach Wuchsform wird unterschiedlich stark zurückgeschnitten. Für alle Schnittmaßnahmen gilt jedoch, dass man auf jeden Fall eine saubere, scharfe Gartenschere benutzen sollte, um die Triebe mit einem glatten Schnitt zu entfernen und keine unnötigen Quetschungen hervorzurufen.

Edel- und Beetrosen, wie ‘Annapurna’ oder ‘Leonardo da Vinci’ werden zirka bis 20 bis 30 cm über dem Boden zurückgeschnitten. Das hört sich radikal an, fördert aber ein gesundes Wachstum und die Bildung neuer Blüten. Bodendecker- bzw. Kleinstrauchrosen müssen Sie fast gar nicht zurückschneiden. Aber alle vier bis fünf Jahre lohnt sich der Griff zur Gartenschere doch, denn dann kann radikal bis 10 bis 20 cm über dem Boden zurückgeschnitten werden. Diese Radikalkur werden Ihnen die Sträucher mit vitalerem Wachstum danken. Wer mag, kann für diese Schnittmaßnahme sogar die Heckenschere benutzen.

Öfterblühende Strauchrosen, zum Beispiel ‘Rosenstadt Freising’, werden im Frühjahr nur ausgelichtet: Krankes Holz sowie alte dicke Triebe werden entfernt. Wer jedoch seine Strauchrose recht klein halten möchte, kann die restlichen Triebe auch um ein bis zwei Drittel einkürzen. Die meisten Englischen Rosen schneiden Sie ebenfalls wie öfterblühende Strauchrosen.

Bei öfterblühenden Kletterrosen wie der Sorte ‘Elfe’ kürzen Sie die Seitentriebe auf drei bis vier Knospen ein und binden die verbliebenen Triebe gut am Klettergerüst fest.

Tipp: Für zusätzliche Power im der Wachstumsphase sorgen Sie mit einer Portion Rosendünger, die Sie gründlich in den Boden einarbeiten. Rosen im Topf sollten Sie alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr umtopfen und in neue Rosenerde setzen.

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Meine Geranienpflanzen sind nun da ... und weiter?

Öffnen Sie die Versandpackung sofort, geben Sie den Pflanzen Wasser wenn nötig und ausreichend Licht. Geranien lieben die Sonne, dort blühen sie unübertroffen reichlich bis zum Frost. Auch mit Halbschatten finden sie sich zurecht. Geranien vertragen keinen Frost. Deshalb dürfen sie erst ins Freie, wenn nach Mitte Mai keine Gefahr mehr besteht. Die Pflanzerde soll nährstoffreich sein, von lockerer Struktur und vergießfest. Sorgen Sie in Balkonkästen und Gefäßen für guten Wasserabfluss. Wenn Sie die Abflusslöcher mit einer Tonscherbe abdecken, beugen Sie dem Verstopfen vor. Die blühfreudigen Pflanzen benötigen viel Wasser. Bei hohen Temperaturen ist es notwendig, morgens und abends zu gießen.

Hat die Pflanze zu wenig Wasser, blüht sie immer weniger, später kommt es zum Gelbwerden und zum Verdorren der unteren Blätter. Wichtig ist auch, dass überschüssiges Wasser ungehindert abfließen kann. Ansonsten entsteht Staunässe. Die Wurzeln faulen und nehmen Schaden. Die Blühfreudigkeit wird erhöht, indem die verblühten Blütenstände entfernt werden.

Wie sollte gedüngt werden?

5-6 Wochen nach dem Auspflanzen gehen meist die Nährstoffe zur Neige. Mit einer flüssigen Düngung alle 1-2 Wochen bis Mitte September sorgen Sie für andauernde Blütenpracht bis zum Frost. Die flüssige Nachdüngung sollte immer auf feuchte oder vorab angefeuchtete Wurzelballen erfolgen. Hierzu 20 g festen Dünger (ca. ein Eßlöffel) oder ca. 50 ml eines flüssigen Düngers je Gießkanne (10 L) geben. Enthält die Pflanzerde Langzeit-(Depot-) dünger , kann das Nachdüngen unterbleiben. Sollen die Pflanzen in Beeten stehen, bringt man den nötigen Düngervorrat einige Tage vor dem Pflanzen ein.

Schädlingsbekämpfung

Runde braune Flecken auf der Blattoberseite, auf der Blattunterseite rotbraune Pusteln (Sporenlager). Bekämpfung: COMPO Rosen-Spray N, COMPO Ortica Universal Pilz-frei oder COMPO Pilz-frei Polyram WG

Verkorkungen

Auf der Blattunterseite braune, erhabene Korkflecken. Sie kommen durch zu viel Wasser (schlechtes Wetter) und übermäßiges Gießen ( Guter Tipp dies zu verhindern: Wasserspeicher Blumenerde) zustande Bekämpfung: Nur vormittags und bei sonnigem Wetter gießen, Geranien bei längeren Regenperioden vor Nässe schützen, nicht zu viel gießen, Pflanzen an einem luftigen Ort stellen und nicht zu dicht pflanzen.

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Amaryllis antreiben

22.10.10 11:43

Blütenpracht für die Adventszeit

Rittersterne, auch Amaryllis genannt, gehören zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Wer sich in der Adventszeit an den imposanten Blütenstars erfreuen möchte, der sollte jetzt sie pflanzen. Denn Amaryllis brauchen sechs bis acht Wochen bis sie anfangen zu blühen. Und so geht‘s: Setzen Sie die Zwiebeln in Pflanztöpfe, die zirka fünf Zentimeter breiter als der Durchmesser der Zwiebeln sind. Die Zwiebeln werden bis zur Hälfte in die Erde gesetzt, die andere Hälfte bleibt unbedeckt. Dazu verwenden Sie mit Sand vermischte Zimmerblumenerde oder Blühpflanzenerde. Nun stellen Sie die Töpfe hell und warm auf und gießen Sie bis die erste Blätter erscheinen nur sparsam. Die Erde darf nicht zu feucht sein. Sind Blätter vorhanden und zeigt sich der Blütenschaft, wird stärker gegossen und alle vierzehn Tage flüssiger Blumendünger ausgebracht. Wer länger Freude an den Blüten haben möchte, stellt die Rittersterne, wenn sie voll erblüht sind, etwas kühler auf, damit die Blüten schön lange halten.

Lieblingsfarbe aussuchen

Bei der Wahl der Blütenfarben und Blütenform Ihrer Amaryllis können Sie mittlerweile aus einem riesigen Sortiment schöpfen: Zur Adventszeit passen rote Sorten wie ‘Pamela’ oder ‘Red Nymph’ wunderbar. Präsentieren Sie diese Schönheiten in goldverzierten Töpfen oder mit goldfarbenen Accessoires, ergibt sich ein stimmungsvolles klassisches Adventsensemble. Wer seine Wohnung zur Weihnachtszeit lieber in Silber schmückt, kann dazu rosafarbene Amaryllis wählen oder – ganz dezent und elegant – das Silber mit weißen Blüten kombinieren. Peppige Farbkombination, die auch gut in moderne Inneneinrichtungen passen, bieten etliche zweifarbige Sorte. In Rot-Weiß blüht zum Beispiel ‘Baby Star’, ‘Pasadena’ und ‘Lillystar’. Weiß mit zartem Rosa finden Sie in den Blüten von ‘Pr. Johnson’, ‘Appleblossom’ und ‘Aphrodite’.

In Gelb-Orange blüht die neue Sorte ‘Exotica’, die Sie zum Beispiel prima mit der weißen ‘Green Goddess’ kombinieren können.

Recht neu und sehr spektakulär zeigen sich Sorten, die durch ein spezielles Kulturverfahren gleich mehrere Blütenstiele austreiben, zum Beispiel ‘Supreme Garden’.

Tipps: Sie können die dicken Rittersternzwiebeln auch auf speziellen Amaryllisgläsern antreiben und zum Blühen bringen.

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