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Wichtige Novemberarbeiten

10.11.11 09:38

Langsam neigt sich das Gartenjahr seinem Ende entgegen, die Blätter fallen von den Bäumen, Pflanzen stellen das Wachstum ein und die letzten Blüten von Astern & Co. erscheinen. Nun wird es Zeit, den Garten winterfest zu machen. Ein paar Arbeiten stehen bei allen Gartenbesitzern auf dem Erledigungsplan: Im Rosenbeet werden veredelte Rosen angehäufelt und mit Tannenreisig abgedeckt, um sie vor Frost, Wintersonne und vor dem Austrocknen zu schützen. Speziell bei neugepflanzten Rosen ist diese Winterschutzmaßnahme unbedingt notwendig. Die Kronen von Rosenhochstämme können Sie mit Jutesäcke ummanteln oder mit Wintervlies einpacken. So wird die am Kronenansatz gelegene Veredlungsstelle vor Frost geschützt.

Kübelpflanzen werden dringend ins Haus geräumt, denn nun können wahrlich die ersten strengeren Frostnächste drohen. Kontrollieren Sie die Kübelpflanzen im Winterquartier regelmäßig auf Schädlinge, denn diese treten dort gerne auf. Abhilfe bringen bei Befall Pflanzenschutzstäbchen, Gelbtafeln oder Insekten-Sprays.

Schnipp, schnapp

An frostfreien Tagen können Sie Bäume und Sträucher wieder in Form bringen. Egal welche Schnittmaßnahmen Sie durchführen: Wichtig ist stets, eine saubere, scharfe Schere oder Säge zu verwenden, damit sich Pilzkrankheiten nicht von Pflanze zu Pflanze übertragen und die Schnittwunden möglichst klein und exakt ausfallen.

Für neue Blüten sorgen

Der November ist noch ein guter Monat, um Blumenzwiebeln zu setzen. Frühjahrsblühende Schönheiten wie Tulpen, Narzissen, Krokusse oder Hyazinthen kommen jetzt in die Erde. Faustregel beim Pflanzen: Die Zwiebel oder Knollen kommt zwei- bis dreimal so tief in die Erde wie sie hoch ist. Mein Favorit für diesen Herbst, bzw. für das nächste Frühjahr, sind die praktischen Duo-Packungen, die denen gleich zwei verschiedene Blumenzwiebelarten kombiniert sind, zum Beispiel rote Tulpen mit weißen Krokussen oder rotorange Tulpen mit gelben Narzissen.

0 Kommentare | Erstellt in Aktuelles von Gärtnermeister Peters

Jetzt beginnt die zweite Pflanzzeit

Die Königin der Blumen, die Rose, kommt mit ihren prachtvollen Blüten erst wirklich eindrucksvoll zur Geltung, wird sie von einem passenden Hofstaat begleitet. Und diesen Hofstaat spielen winterharte Stauden nur zu gerne. Jetzt im goldenen Herbst ist genau die richtige Zeit ein gemischtes Rosen-Stauden-Beet neu anzulegen oder umzugestalten. Nun können Sie problemlos wurzelnackte Rosen setzen und auch Stauden noch pflanzen. Rosen und Stauden passen zusammen, wenn sie sich in ihren Standortansprüchen ähneln: viel Sonne sollte gewünscht sein, ausreichend Luftbewegung gegeben sein – keine Stauhitze – und ein nährstoffreicher, lehmiger bis humoser Boden soll für die gesundes Wachstum sorgen.

Wir legen das Beet neu an:

Wenn Sie ein Beet neu anlegen wollen, verteilen Sie zunächst die Rosen auf der Beetfläche. Edel- und Beetrosen setzen Sie am besten in 3er oder 5er Gruppen zusammen. Strauchrosen, Englische Rosen oder aufrecht wachsende Kleinstrauchrosen kommen auch in Einzelstellung gut zur Geltung. Danach geht‘s an die Verteilung der Stauden: Als erste gesellen sich höhere Blütenstauden mit prachtvollen Blüten zu den Rosen, die so genannten Leitstauden. Schöne Leitstauden für ein Rosenbeet sind zum Beispiel die weißen Margeriten (Leucanthemum maximum), Rittersporn, Pfingstrose oder Sommer-Phlox (Phlox paniculata). Leitstauden können Sie in Einzelstellung oder in am besten in 3er Gruppen verwenden. WICHTIG: Für alle Stauden im Rosenbeet gilt, dass sie ausreichend Pflanzabstand zu den Rosen einhalten sollten. Zirka 30 bis 50 cm sind ideal, damit sowohl Rosen als auch Stauden sich frei entfalten können und es im Beet nicht schnell zu eng wird. Haben die Leitstauden ihren Platz gefunden, kommen die Begleitstauden dazu. Diese sollen die anderen Beetbewohner farblich unterstreichen und auch mit abwechslungsreichen Blütenformen Spannung ins Gesamtbild bringen. Steppen-Salbei, zum Beispiel Salvia nemorosa ‘Ostfriesland’, Scabiose, Ehrenpreis (Veronica spicata), Indianernessel werden flächig gepflanzt, in Gruppen von fünf bis 10 Stauden. Zum Schluss schließen niedrige Füllstauden übrig gebliebene Lücken im Beet oder sorgen für einen attraktiven Beetrand. Für diese Zwecke sind Frauenmantel (Alchemilla mollis). Purpurglöckchen (Heuchera), niedrige Glockenblumen wie Campanula carpatica und Storchschnabel, zum Beispiel die Sorte ‘Johnson Blue’, eine gute Wahl. EXTRA-TIPP: Für das berühmte I-Tüpfelchen in Ihrer Rosen-Stauden-Rabatte können Sie zusätzlich mit Blumenzwiebeln sorgen. Pflanzen Sie jetzt im Herbst noch einige Zierlauchzwiebeln, zum Beispiel denbis 90 cm hohen, violetten Allium ‘Purple Sensation’ oder den bis 120 cm hohe, weißen Allium ‘Mont Blanc’ zwischen die übrigen Beetbewohner. Oder sorgen Sie mit Narzissen. zum Beispiel der duftende Sorte ‘Cheerfulness’ und Hyazinthen und Blausternchen (Scilla) für ein stimmungsvollen Frühlingsaspekt.

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0 Kommentare | Erstellt in Aktuelles von Bettina Rehm-Wolters

Erdbeeren gehören zu den Lieblingsfrüchten des Sommers

Von Juli bis in den September hinein können Sie diese dankbaren Pflanzen in den Boden bringen. Im Garten oder in Töpfen auf Balkon & Terrasse selbstgezogene Pflanzen bringen süße, aromatische Früchte hervor, die man, wenn man sie einmal genossen hat, nicht mehr missen möchte. Mittlerweile können Sie sich aus einer gigantischen Sortenvielfalt Ihre Lieblingssorte heraussuchen. Es gibt kleinfrüchtige Kletter-Erdbeeren, Gartenpflanzen mit riesigen Früchten oder Hänge-Erdbeeren für Gefäße oder Blumenampeln. Sie haben die Wahl zwischen sehr früh tragenden Sorten wie ‘Daroyal’, Erdbeerpflanzen mit mittelfrühe Reifezeit wie ‘Senga Senga’ oder Pflanzen, die extrem spät im Sommer erst Früchte tragen, zum Beispiel ‘Malvina‘.

Tipp:

Pflanzen Sie in Ihrem Erdbeerbeet Sorten mit unterschiedlicher Reifezeit an, um eine möglichst lange Erntezeit zu erhalten. Wer die Erdbeeren nicht nur roh naschen möchte, der sollte sich Sorten in den Garten holen, die sich gut zum Konservieren eignen, zum Beispiel ‘Korona’ oder ‘Elsanta’.

Das Pflanzen

Erdbeeren lieben sonnige Pätze mit durchlässigem, leicht saurem Boden. Ein, zwei Wochen vor dem Pflanzen wird der Boden umgegraben, so dass er schön locker ist. Setzen Sie Ihre ‘Beerendünger’ und schützen Sie die Früchte mit einem Unkrautvlies oder einer Strohschicht vor Schmutz und Fäulnis. Sehr praktisch sind auch so genannte Erdbeerpflanzen sollten Sie nicht länger als drei bis vier Jahre in einem Beet stehen lassen. Dann lässt auch meist die Fruchtbildung nach und neue Pflanzen müssen gesetzt werden oder mit Ausläufern selbst neu herangezogen werden. Wichtig: Nicht in ein altes Erdbeerbeet wieder Erdbeeren pflanzen. Der Boden braucht erst einmal Ruhe und die neue Erdbeeren müssen an einen anderen Platz umziehen. Für gut fünf Jahre muss erst einmal eine „Erdbeerpause“ eingelegt werden, wenn vorher Erdbeeren angepflanzt wurden.

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Der neue Herbstkatalog 2011 ist da - Neues Blumenzwiebelsortiment

Eigentlich erfreuen wir uns zurzeit noch an schönen Spätsommerblühern wie Sonnenhut, Sonnenbraut und auch am formschönen Roten Sonnenhut. Die fröhlichwarmen Gelb-, Rot-und Orangetöne vermitteln das perfekte Sommergefühl. Aber trotzdem lohnt es sich jetzt schon einen vorsichtigen Blick ins nächste Gartenjahr zu werfen. Denn schon ab September beginnt die Pflanzzeit für die frühlingsblühenden Zwiebelblumen und wer clever ist, sichert sich jetzt schon seine ganz persönlichen Zwiebellieblinge, um sich mit ihnen das Frühjahr zu versüßen. Empfehlenswerte Schönheit gibt es in allen Blumenzwiebelarten, so zum Beispiel bei den seit Jahren beliebten und immer noch trendigen Zierlauch-Sorten. Auf 80 bis 90 cm hohen Stielen tanzen die violetten Blütenbälle von ‘Globemaster’ oder ‘Purple Sensation’ übers Beet.

Am besten mischen Sie Zierlauch stets in kleinen Dreier- oder Fünfergruppen ins Beet, damit sich auch eine schöne Fernwirkung ergibt. Ein echter Hingucker ist auch die Zierlauch-Sorte ‘Hair’, die einen wuscheligen Blütenkopf trägt. Diese Zierlauch-Sorten blühen im Mai und Juni. Noch früher starten zwei weitere Neuheiten in die Blütensaison: Bereits ab März zeigt die Schmetterlings-Narzisse ‘Palmares’ ihre weiß-orangen Blüten und ab April folgt die weißrot geflammte Tulpe ‘Rems Sensation’ ihre malerischen Blüten.

Zierlauch, Tulpen und Narzissen mögen alle sonnige, nährstoffreiche Pflanzplätze. Wenn Sie ganze Tuffs mit mehreren Zwiebeln pflanzen möchten, heben Sie am besten ein größeres Pflanzloch aus. Wer nur einzelne Zwiebeln in die Erde bringen möchte, wählt einen Pflanzautomat. Blumenzwiebeln mögen keine Staunässe, deshalb ist eine Drainageschicht unter den Zwiebeln sinnvoll: eine 5 cm hohe Sandschicht reicht aus. Die Zwiebeln kommen dann mit der Triebspitze nach oben ins Loch. Faustregel für die optimale Pflanztiefe: Zwei- bis dreimal so tief wie die Zwiebel hoch ist. Danach wird die Erde wieder ins Loch gefüllt und gut festgedrückt. Fertig! Das nächste Frühjahr kann kommen. Noch ein Tipp: Wenn sich im März/April die ersten Laubblätter zeigen, freuen sich die Blumenzwiebel über eine Portion organischen Dünger, zum Beispiel Kompost, oder Langzeitdünger.

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Juni, die schönste Blütezeit im Gartenjahr

Haben Sie auch schon knackigen Salat, süße Erbsen und jede Menge Erdbeeren aus dem eigenen Anbau geerntet. Kartoffeln, Bohnen und anderes Gemüse muss noch bisschen ausreifen. Aber jetzt Anfang Juli können Sie auch noch Gemüse aussäen: Buschbohnen können Sie noch bis Anfang Juli in die Erde bringen. Eissalat keimt auch bei Aussaat bis August zuverlässig. Kohlrabi können Sie auch Juli noch aussäen. Meine Favoriten sind die leckeren blauroten Knollen der Sorten ‘Blaue Spek’ und ‘Delikateß blauer’.

Auch von Möhren gibt es „dunkle“ Sorten, die sich im Juli noch aussäen lassen, zum Beispiel ‘Purple Haze’. Von Blumenkohl gibt es winterharte Sorten, die erst im August ausgesät werden und dann im nächsten Frühjahr geerntet werden, zum Beispiel der Winterblumenkohl ‘Burt F1’

Die Sommermonate Juli und August sind auch die passende Aussaatzeiten für Herbstsalate wie Endivien, Zuckerhut und Radicchio. Sie sehen, das Aussäen ist längst nicht vorbei und wer in den Gemüsebeeten auch gerne ein paar Blumen bewundern möchte, sät auch gleich noch einige Zweijährige wie Stockrosen’, Stiefmütterchen’ oder die zierlichen Hornveilchen aus.

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