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Jetzt beginnt die zweite Pflanzzeit

Die Königin der Blumen, die Rose, kommt mit ihren prachtvollen Blüten erst wirklich eindrucksvoll zur Geltung, wird sie von einem passenden Hofstaat begleitet. Und diesen Hofstaat spielen winterharte Stauden nur zu gerne. Jetzt im goldenen Herbst ist genau die richtige Zeit ein gemischtes Rosen-Stauden-Beet neu anzulegen oder umzugestalten. Nun können Sie problemlos wurzelnackte Rosen setzen und auch Stauden noch pflanzen. Rosen und Stauden passen zusammen, wenn sie sich in ihren Standortansprüchen ähneln: viel Sonne sollte gewünscht sein, ausreichend Luftbewegung gegeben sein – keine Stauhitze – und ein nährstoffreicher, lehmiger bis humoser Boden soll für die gesundes Wachstum sorgen.

Wir legen das Beet neu an:

Wenn Sie ein Beet neu anlegen wollen, verteilen Sie zunächst die Rosen auf der Beetfläche. Edel- und Beetrosen setzen Sie am besten in 3er oder 5er Gruppen zusammen. Strauchrosen, Englische Rosen oder aufrecht wachsende Kleinstrauchrosen kommen auch in Einzelstellung gut zur Geltung. Danach geht‘s an die Verteilung der Stauden: Als erste gesellen sich höhere Blütenstauden mit prachtvollen Blüten zu den Rosen, die so genannten Leitstauden. Schöne Leitstauden für ein Rosenbeet sind zum Beispiel die weißen Margeriten (Leucanthemum maximum), Rittersporn, Pfingstrose oder Sommer-Phlox (Phlox paniculata). Leitstauden können Sie in Einzelstellung oder in am besten in 3er Gruppen verwenden. WICHTIG: Für alle Stauden im Rosenbeet gilt, dass sie ausreichend Pflanzabstand zu den Rosen einhalten sollten. Zirka 30 bis 50 cm sind ideal, damit sowohl Rosen als auch Stauden sich frei entfalten können und es im Beet nicht schnell zu eng wird. Haben die Leitstauden ihren Platz gefunden, kommen die Begleitstauden dazu. Diese sollen die anderen Beetbewohner farblich unterstreichen und auch mit abwechslungsreichen Blütenformen Spannung ins Gesamtbild bringen. Steppen-Salbei, zum Beispiel Salvia nemorosa ‘Ostfriesland’, Scabiose, Ehrenpreis (Veronica spicata), Indianernessel werden flächig gepflanzt, in Gruppen von fünf bis 10 Stauden. Zum Schluss schließen niedrige Füllstauden übrig gebliebene Lücken im Beet oder sorgen für einen attraktiven Beetrand. Für diese Zwecke sind Frauenmantel (Alchemilla mollis). Purpurglöckchen (Heuchera), niedrige Glockenblumen wie Campanula carpatica und Storchschnabel, zum Beispiel die Sorte ‘Johnson Blue’, eine gute Wahl. EXTRA-TIPP: Für das berühmte I-Tüpfelchen in Ihrer Rosen-Stauden-Rabatte können Sie zusätzlich mit Blumenzwiebeln sorgen. Pflanzen Sie jetzt im Herbst noch einige Zierlauchzwiebeln, zum Beispiel denbis 90 cm hohen, violetten Allium ‘Purple Sensation’ oder den bis 120 cm hohe, weißen Allium ‘Mont Blanc’ zwischen die übrigen Beetbewohner. Oder sorgen Sie mit Narzissen. zum Beispiel der duftende Sorte ‘Cheerfulness’ und Hyazinthen und Blausternchen (Scilla) für ein stimmungsvollen Frühlingsaspekt.

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0 Kommentare | Erstellt in Aktuelles von Bettina Rehm-Wolters

Langsam erwacht der Garten aus dem Winterschlaf, die Krokusse strecken ihre Blüten der Sonne entgegen und die Narzissen stehen schon mit ersten Knospen in der Warteschleife. Auch die Rosen freuen sich bald über eine Verjüngungskur durch Rückschnitt. Sie finden den richtigen Zeitpunkt für den Rosenschnitt, wenn Sie sich im Garten umschauen: Wenn die Forsythien ihre gelben Blüten zeigen, wird es Zeit für den Rosenschnitt.

Schnitt je nach Wuchsform

Nicht alle Rosen werden in punkto Rückschnitt gleich behandelt. Je nach Wuchsform wird unterschiedlich stark zurückgeschnitten. Für alle Schnittmaßnahmen gilt jedoch, dass man auf jeden Fall eine saubere, scharfe Gartenschere benutzen sollte, um die Triebe mit einem glatten Schnitt zu entfernen und keine unnötigen Quetschungen hervorzurufen.

Edel- und Beetrosen, wie ‘Annapurna’ oder ‘Leonardo da Vinci’ werden zirka bis 20 bis 30 cm über dem Boden zurückgeschnitten. Das hört sich radikal an, fördert aber ein gesundes Wachstum und die Bildung neuer Blüten. Bodendecker- bzw. Kleinstrauchrosen müssen Sie fast gar nicht zurückschneiden. Aber alle vier bis fünf Jahre lohnt sich der Griff zur Gartenschere doch, denn dann kann radikal bis 10 bis 20 cm über dem Boden zurückgeschnitten werden. Diese Radikalkur werden Ihnen die Sträucher mit vitalerem Wachstum danken. Wer mag, kann für diese Schnittmaßnahme sogar die Heckenschere benutzen.

Öfterblühende Strauchrosen, zum Beispiel ‘Rosenstadt Freising’, werden im Frühjahr nur ausgelichtet: Krankes Holz sowie alte dicke Triebe werden entfernt. Wer jedoch seine Strauchrose recht klein halten möchte, kann die restlichen Triebe auch um ein bis zwei Drittel einkürzen. Die meisten Englischen Rosen schneiden Sie ebenfalls wie öfterblühende Strauchrosen.

Bei öfterblühenden Kletterrosen wie der Sorte ‘Elfe’ kürzen Sie die Seitentriebe auf drei bis vier Knospen ein und binden die verbliebenen Triebe gut am Klettergerüst fest.

Tipp: Für zusätzliche Power im der Wachstumsphase sorgen Sie mit einer Portion Rosendünger, die Sie gründlich in den Boden einarbeiten. Rosen im Topf sollten Sie alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr umtopfen und in neue Rosenerde setzen.

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Sommerschnitt für Rosen

13.07.10 12:25

Finden Sie es nicht auch bezaubernd, wenn die Königin der Pflanzen die Rose endlich in Ihrem Garten blüht? Ja - in der Tat, Rosen sind wahrlich eine wunderschöne Erscheinung. Doch wenn die erste Blühwelle so um den Juni rum vorbei ist, sollten Sie aktiv werden und mit ein paar gezielten Schnitten Ihren Lieblingen auf die Blühsprünge "helfen". Wenn Sie die verwelkten Rosenblüten abschneiden, dürfte sich die nächste Blühwelle spätestens in sechs Wochen ankündigen. Schneiden Sie einfach die Triebe wo die verwelkten Blüten sitzen, gerne auch mit den darunter sitzenden Blättern, ab und zwar über dem berüchtigten ersten "Auge".

Sie verhelfen in diesem Sinne Ihren Rosen nicht nur leichter wieder die volle Blüpracht zu erlangen, sondern eliminieren auch einen Ungezieferherd. Denn verwelkte Blüten sind ein beliebter Platz für Krankheiten und Ungeziefer.

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0 Kommentare | Erstellt in Der TOM-Ratgeber von Gärtnermeister J. Peters

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