Langsam neigt sich das Gartenjahr seinem Ende entgegen, die Blätter fallen von den Bäumen, Pflanzen stellen das Wachstum ein und die letzten Blüten von Astern & Co. erscheinen. Nun wird es Zeit, den Garten winterfest zu machen. Ein paar Arbeiten stehen bei allen Gartenbesitzern auf dem Erledigungsplan: Im Rosenbeet werden veredelte Rosen angehäufelt und mit Tannenreisig abgedeckt, um sie vor Frost, Wintersonne und vor dem Austrocknen zu schützen. Speziell bei neugepflanzten Rosen ist diese Winterschutzmaßnahme unbedingt notwendig. Die Kronen von Rosenhochstämme können Sie mit Jutesäcke ummanteln oder mit Wintervlies einpacken. So wird die am Kronenansatz gelegene Veredlungsstelle vor Frost geschützt.

Kübelpflanzen werden dringend ins Haus geräumt, denn nun können wahrlich die ersten strengeren Frostnächste drohen. Kontrollieren Sie die Kübelpflanzen im Winterquartier regelmäßig auf Schädlinge, denn diese treten dort gerne auf. Abhilfe bringen bei Befall Pflanzenschutzstäbchen, Gelbtafeln oder Insekten-Sprays.

Schnipp, schnapp

An frostfreien Tagen können Sie Bäume und Sträucher wieder in Form bringen. Egal welche Schnittmaßnahmen Sie durchführen: Wichtig ist stets, eine saubere, scharfe Schere oder Säge zu verwenden, damit sich Pilzkrankheiten nicht von Pflanze zu Pflanze übertragen und die Schnittwunden möglichst klein und exakt ausfallen.

Für neue Blüten sorgen

Der November ist noch ein guter Monat, um Blumenzwiebeln zu setzen. Frühjahrsblühende Schönheiten wie Tulpen, Narzissen, Krokusse oder Hyazinthen kommen jetzt in die Erde. Faustregel beim Pflanzen: Die Zwiebel oder Knollen kommt zwei- bis dreimal so tief in die Erde wie sie hoch ist. Mein Favorit für diesen Herbst, bzw. für das nächste Frühjahr, sind die praktischen Duo-Packungen, die denen gleich zwei verschiedene Blumenzwiebelarten kombiniert sind, zum Beispiel rote Tulpen mit weißen Krokussen oder rotorange Tulpen mit gelben Narzissen.