Sicher ist es besonders bequem, in der Küche auf gefriergetrocknete Kräuter aus dem Supermarkt zurückzugreifen. Aber frische Kräuter, in Ihrem eigenen Garten in einer Kräuterspriale aus Kräutersamen herangezogen, die Sie beim TOM-Gartenversand online bestellen können, liefern ein deutlich besseres und intensiveres Aroma, lassen sich stets nach Bedarf ernten und verwenden und sind, bei entsprechendem Anbau, garantiert frei von Schadstoffen und Pestiziden. Eine Kräuterspirale bietet die Möglichkeit, viele unterschiedliche Kräuter auf relativ kleinem Raum anzubauen und dadurch Ihrem Garten zugleich noch ein dekoratives Element hinzuzufügen. Nachfolgend erklären wir kompakt, wie Sie eine solche Spirale am besten anlegen.

Den richtigen Standort auswählen

Der Standort für Ihre Kräuterspriale sollten Sie so, auswählen, dass er gleichermaßen sonnig und nicht zu exponiert ist. So werden die darin angebauten, teils empfindlichen Kräuter auch im Winter ausreichend vor der Witterung geschützt. Andernfalls werden Sie nicht darum herumkommen, im Frühling einige Kräuter durch die Neusaat von Kräutersaatgut zu ersetzen.

Geben Sie Ihren Kräutern Platz zur Entfaltung!

Sicher möchten Sie in Ihrer Kräuterspirale viele unterschiedliche Kräuter anbauen und somit das reichhaltige Angebot an Kräutersamen nutzen, das Ihnen unser Pflanzenversand bietet. Daher sollte die Spirale auch groß genug ausfallen, dass sich all diese Kräuter richtig entfalten können, ohne sich dabei "ins Gehege" zu kommen. Für eine gut bestückte Kräuterspirale mit allen wichtigen heimischen und exotischeren Kräutern sollten Sie daher einen Platzbedarf von etwa 2,5 x 2,5 Metern in Ihrem Garten einplanen. Dann können Sie, was die Vielfalt der Kräuter für Ihre Küche angeht, aber auch aus dem Vollen schöpfen!

Der richtige Aufbau einer Spirale

Das Baumaterial für eine Kräuterspirale ist eigentlich zweitrangig. Erlaubt ist hier alles, was gefällt und was keine Schadstoffe an die Erde abgibt, in der schließlich die Kräutersamen gedeihen sollen. Ein kleine Auswahl möglicher Materialien: Holzpalisaden, Mauersteine sowie Natursteine wie Sandstein, Granit oder große Kiesel. Wichtiger als das Material ist der richtige Aufbau der Spirale. Denn nicht alle Kräuter haben die gleichen Ansprüche an Bodenbeschaffenheit, Nährstoffzufuhr und Bewässerung. Eine klassische Spirale teilt man daher in vier unterschiedliche "Vegetationszonen" ein, in der jeweils die Kräutersamen eingesät werden, deren Ansprüchen diese Zonen entsprechen. Achten Sie außerdem darauf, dass sich das Schneckenhaus nach Süden öffnet, damit die Standorte der Kräuter entsprechend passen gewählt werden können.

Zone 1 - die "Mittelmeerzone"

In dieser obersten Zone der Kräuterspirale können Sie das Kräutersaatgut für zahlreiche mediterrane Kräuter verwenden, das Sie beim TOM-Gartenversand online bestellen können. Dazu zählen zum Beispiel Thymian, Majoran und Rosmarin, aber auch Salbei und Lavendel. Der Boden in dieser Zone sollte besonders trocken sein und nur selten bewässert werden. Diese Kräuter bevorzugen einen sandigen und sehr kalkhaltigen Boden. Daher sollten Sie die dort eingesetzte Erde dem entsprechend mit Sand und Kalkpräparaten durchmischen.

Zone 2 - Die "Normalzone"

Hierbei handelt es sich quasi um die gemäßigte Zone der Kräuterspirale, wo zum Beispiel unsere Kräutersamen für Koriander, Oregano oder auch Melisse sehr gut gedeihen. Diese Kräuter benötigen im Gegensatz zu denen der 1. Zone einen Boden, der deutlich mehr Humus als Sand enthalten sollte. Außerdem müssen Sie darauf achten, dass diese Zone der Kräuterspirale etwas mehr Schatten erhält.

Zone 3 - Kompost verwenden und auf Feuchtigkeit achten

Wenn Sie in unserem Shop Kräutersamen für Schnittlauch, Petersilie und auch Kerbel bestellen, dann bringen Sie diese am besten in der 3. Zone unter. In dieser sollte die Erde komposthaltig sein und stets mäßig gehalten werden.

Zone 4 - Die "Feuchtzone"

Die 4. Zone ist optional und wird als Feuchtzone bezeichnet. Hier können Sie einen kleinen Teich anlegen, aus dem sich geeignete Kräutersamen mit reichlich Wasser bedienen können. Zu diesen zählen zum Beispiel Brunnenkresse und Wasserminze. Zudem sieht ein solcher Teich auch noch richtig dekorativ aus!

Auf einige Kräuter besser verzichten

Stark wurzelnde Kräuter, wie etwa Pfefferminze, sollten Sie nicht in die Kräuterspirale setzen, denn Sie könnten Sie mit der Zeit komplett überwuchern. Auch tief wurzelnde Kräuter wie zum Beispiel Liebstock sind weniger für die Spirale geeignet. Nicht zuletzt lohnt es sich, nicht winterharte Kräuter, wie zum Beispiel Rosmarin, in Töpfen in die Spirale zu setzen, die Sie über Winter ins Haus nehmen können. So sparen Sie sich die Mühe, im Frühjahr jedes mal neue Kräutersamen säen zu müssen.