Selbst in ihrer kletternden Form zeigt sich die Königin der Blumen äußerst blühwillig und variantenreich. Die Farbpalette dieser Rosenpflanzen ist groß, reicht vom zarten Weiß, strahlendem Gelb, über dezent Rosa bis hin zu kräftigen Rot oder einem verträumten Lila. Kletterrosen gehören zu den klassischen Gewächsen in vielen verträumt angelegten Ziergärten und weitläufigen Parkanlagen. Die Familie der Rosengewächse hat Anfang des 19. Jahrhunderts jedoch Zuwachs bekommen. In vielen Punkten ähneln sich die in unserem Gartenversand erhältlichen Kletter- und Ramblerrosen. Abhängig von der Sorte können beide Rosenarten Wuchshöhen zwischen 1 m - 12 m erreichen. Wenn auch nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar, so gibt es dennoch markante Unterschiede bei beiden Arten. Das macht sich in der Pflege ebenso wie im Wachstum bemerkbar.

Romantische Schönheiten

Kletterrosen sind eine Augenweide, verzaubern durch ihre Eleganz und betören die Sinne mit ihrem intensiven Duft. Dabei lassen sich die Gewächse auch vielseitig im eigenen Garten einsetzen. Ihre Triebe sind stark und kurz. Aus diesem Grund benötigen die Pflanzen, wie beispielsweise die Strauchrose 'Rosenstadt Freising' aus unserem Pflanzenversand, eine stabile Rankhilfe. Besonders Spaliere aus Holz vermitteln einen Hauch von Nostalgie und bieten dabei gleichzeitig den langsam wachsenden Trieben der aparten Ziergewächse ausreichend Halt. Für mehr Stabilität ist es empfehlenswert, starke Triebe direkt am Stützgerüst festzubinden. Auch die Wuchsform der Kletterrosen wird durch die Rankhilfe vorgegeben, wobei Kletterrosen zu Beginn fast nur senkrecht nach oben wachsen. Mit etwas Fantasie und viel Geduld lassen sich mit diesen Rosengewächsen triste Hauswände und fade Pergolen farbenfroh umranken.

Ramblerrosen zeichnen sich durch lange und flexible Triebe aus. Mühelos erklimmen die Pflanze alle Hindernisse und schaffen es auch ohne fremde Hilfe, der Schwerkraft zu trotzen. Die Art ist gut dafür geeignet, um alte Bäume, Zäune, Pavillons oder auch Schuppen vollständig zu bewachsen. Ein Aufbinden an Spalieren oder Drahtgeflechten ist nicht notwendig. Die blühfreudigen Kletterkünstler mit den bis zu 2 m langen Trieben entstanden durch die Einkreuzung zweier chinesischer Rosensorten und gelten als überaus starkwüchsig und pflegeleicht. Der Name "Rambler" stammt vom englischen Begriff "ramble = umherschweifen" ab. Und das kann man bei dieser Rosenart durchaus wortwörtlich nehmen. Denn selbst ohne Rankhilfe wächst die Pflanze schnell füllig in die Breite und bahnt sich gleichzeitig auch ihren Weg nach oben.

Verträumte Blütenpracht

Viele Ramblerrosen, wie etwa 'Russeliana' aus unserem Gartenshop, blühen nur einmal im Jahr, dafür aber über mehrere Wochen lang hinweg. Meist beginnt diese Blütenphase im Juni. Die Blüten dieser Schlingrosen fallen im Vergleich zu denen von Kletterrosen klein aus. Dafür aber blühen Rambler üppiger, die gesamte Pflanze ist mit den kleinen Blüten büschelweise überzogen. Es geht jedoch durchaus auch anders, wie zum Beispiel die Ramblerrosen 'Paul´s Himalayan Musk' ® zeigt. Diese Rosenart blüht mehrfach und zeigt ihre beeindruckende Blütenpracht im Sommer und Herbst.
Bei Kletterrosen sind öfter blühende Sorten keine Seltenheit. Auch ist es beinahe schon Standard, dass es im Spätsommer bzw. Frühherbst bei jenen Gewächsen zu einer Nachblüte kommt. Diese späte Blütenzeit fällt bei Ramblern und auch kletternden Rosen jedoch verhältnismäßig gering aus. Unterstützend sollten Sie bei beiden Rosengewächsen welke Blütenstände sofort entfernen. In unserem Garten Shop erfahren Sie mehr über die Besonderheiten der einzelnen Rambler- und Kletterrosen-Sorten

Tipp: Kombinieren Sie verschiedenfarbig blühende Rambler- oder auch Kletterrosen-Sorten und verleihen Sie Ihrem Garten damit ein mystisches Flair. In unserem Gartenversand können Sie auch Pflanzen online bestellen, welche eine unterschiedliche Blütezeit besitzen.

Notwendige Pflegemaßnahmen

Ramblerrosen gelten als sehr pflegeleicht und robust. In naturnahen Gärten darf man die wild wuchernde Blütenpracht durchaus auch einige Jahre sich selbst überlassen. Anders sieht es bei Kletterrosen aus. Wer sich an einer schönen Blütenpracht ergötzen möchte, kommt um einen regelmäßigen Rückschnitt nicht herum. Dabei werden ältere, welke oder auch wild wachsende Triebe eingekürzt. Kletterer wie auch Rambler bevorzugen einen mittelschweren bis schweren Humusboden, welcher mit Sand und Lehm vermischt ist. In puncto Düngen ähneln sich beide Sorten. Bei älteren Pflanzen werden die Nährstoffe vorsichtig in den Boden eingeharkt, ohne die Rosenwurzeln dabei zu beschädigen. Gegossen wird im Sommer regelmäßig, aber mäßig. Denn Staunässe kann bei beiden Rosengewächs-Arten Wurzelfäule hervorrufen.

Die Fülle der in unserem Garten Shop erhältlichen Rambler- und Kletterrosen-Sorten ist groß. Ebenso vielfältig wie die Blütenfarbe und -Form variieren dabei jedoch auch die Standortanforderungen der einzelnen Rosengewächse. Viele Rambler-Sorten bevorzugen einen schattigen Standort, ranken aber gerne in sonnigen Höhen. Einige Kletterrosen hingegen sind wahre Sonnenanbeter. Von "Kopf bis Fuß" darf es so hell wie möglich sein. Ob Rambler oder Kletterer, gegen ein frisches Lüftchen haben beide Arten nichts einzuwenden. Das beugt auch einem potenziellen Befall mit der gefürchteten Krankheit Mehltau vor.