Wir alle kennen sie und vor allem im Sommer ist sie ein wahrer Genuss. Ihr Fruchtfleisch ist meist rot, saftig-süß und sehr erfrischend. Die Rede ist von der Melone. Ihre Herkunft liegt ursprünglich in Afrika. Mittlerweile werden die großen, runden Früchte aber auch immer häufiger in heimischen Gärten angebaut. Es gibt verschiedene Arten und Sorten der Melonen. So zum Beispiel die besonders beliebten Wassermelonen ‚Mini Love‘ oder die orangen Balkon-Zuckermelonen ‚Perseus‘. Doch wie gelingt der Anbau im eigenen Garten und was kann man Leckeres aus der saftigen Frucht zaubern? Das erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Melonen richtig pflanzen

Bevor Sie mit der Pflanzung Ihrer eigenen Melonen starten, sei zunächst gesagt, dass Melonen botanisch zu den Kürbisgewächsen gehören, was bereits einiges über den Wuchs und die Bedürfnisse aussagt. Nach der Fruchtreife sterben alle Teile der Pflanzen ab. Streng genommen gehören Melonen somit nicht zum Obst, sondern zum Gemüse. Sollten Sie selbst mit der Veredelung von Pflanzen bisher keine bis wenig Erfahrung haben, empfehlen wir Ihnen den Kauf von bereits veredelten Pflanzen, wie Sie sie auch in unserem Pflanzenversand finden.

Der ideale Pflanzzeitpunkt für Melonen liegt zwischen April und Juni. Da es die Pflanzen gerne warm mögen, sollten sie in einem Gewächshaus oder unter einem Folientunnel kultiviert werden. Die Veredelungsstelle kommt dabei über die Erde. Melonen werden auf Kürbissen veredelt. Während des Wachstums ist es wichtig darauf zu achten, dass der Kürbis an der Veredelungsstelle nicht austreibt, da die Pflanze sonst Kürbisse und keine Melonen bildet. Sollte die Unterlage des Kürbisses an der Veredlungsstelle austreiben, dann brechen Sie diese vorsichtig aus. Gießen Sie die Pflanzen regelmäßig. Sobald erste Fruchtansätze zu sehen sind, reicht es nur noch alle 2 – 3 Tage zu wässern. Um einen Pilzbefall an den Melonenpflanzen zu vermeiden, gießen Sie die Pflanzen am besten in den frühen Morgenstunden und nicht direkt auf die Blätter.

Unser Tipp: Je nach Anbauzeitpunkt können die Früchte ab Juli/August geerntet werden. Ein Zeichen für die Reife von Melonen ist ein kreisförmiger Riss um den Stielansatz. Wassermelonen sind reif, wenn man mit dem Finger auf die Früchte klopft und diese hohl und dumpf klingen. Lediglich bei Honigmelonen sind meist keine eindeutigen Reifezeichen zu sehen. Hier kann geerntet werden, wenn die Schalenfarbe sortentypisch ist.

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Melone trifft Himbeere und Minze

Melonen werden bevorzugt frisch gegessen. Und da sie pro 100 Gramm nur 36 Kalorien enthalten, kann man beherzt zugreifen. Vor allem bei Kindern ist die saftige und vor allem gesunde Frucht äußerst beliebt. Man kann aus ihnen aber auch leckere Limos zaubern. Da während der Erntezeit der Melonen auch einige Himbeersorten ihre Reife erlangen, bietet sich hier eine lecker-fruchtige Melonen-Himbeer-Limo mit frischer Minze an. Vor allem an heißen Sommertagen ein erfrischender Genuss für Groß und Klein.

Zutaten (für ca. 1,5 Liter Limo):

Zubereitung:

Ca. 200 ml des Wassers in einem Topf zum Kochen bringen. Zucker und Minze hinzufügen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Nun das Ganze für ca. 30 Minuten abkühlen lassen und die Minze herausnehmen. Anschließend das Fruchtfleisch von der Melonenschale lösen. Das Fruchtfleisch zusammen mit den Himbeeren und dem Zitronensaft in eine große Schüssel geben und mit einem Stabmixer fein pürieren. Alles mit dem Zucker-Minz-Wasser und dem restlichen Wasser auffüllen.

Geben Sie die Melonen-Himbeer-Limo in einen Getränkespender und fügen Sie die Eiswürfel und Zitronenscheiben hinzu. Nun heißt es nur noch: Schmecken lassen und genießen.

Unser Tipp: Sie können alternativ zu den Himbeeren auch Erdbeeren verwenden. Je mehr Früchte Sie für die Limo nehmen, desto fruchtiger und erfrischender wird diese.