Neben Tulpen gehören Narzissen, auch Osterglocken genannt, zu den Stars des Frühjahrs. Sie sind absolut pflegeleicht, breiten sich durch Tochterzwiebelbildung selber aus und werden glücklicherweise nicht von Wühlmäusen gefressen, da die Zwiebeln und auch die Triebe giftige Alkaloide enthalten. Und außerdem gibt es mittlerweile eine fantastische Vielfalt an verschiedenen Blütenformen und Farben. Achtung: Da entfacht schnell eine Sammelleidenschaft!

Von Duft, Farben und tollen Blüten

Wie wäre es zum Beispiel mit wunderbar duftenden Narzissen-Sorten wie ‘Geranium’, ‘Ponticus Acteae’ oder ‘Yellow Cheerfulness’? Pflanzen Sie diese Aroma-Wunder an den Beetrand, um im Vorbeigehen schnell einmal eine Nase voll Narzissenduft schnuppern zu können.
Wer eine Steingartenlandschaft mit Narzissen schmücken möchte, wählt kleine, niedrige Sorten wie ‘Tete a Tete’. Und für prachtvolle Blumenbeete bieten sich stattliche gefüllt blühende Sorten wie ‘Dickwilden’ oder ‘Ice King’.

Ein paar Praxis-Tipps

Narzissen kommen am besten zur Geltung, wenn sie gruppenweise gepflanzt werden. Pflanzzeit ist der Herbst von September bis in den frostfreien Dezember hinein. Die Zwiebeln werden an einem sonnigen Platz doppelt so tief in die Erde gesetzt wie sie hoch sind. Nach der Blüte sollten Sie die grünen Triebe nicht gleich entfernen, sondern damit warten bis die Blätter verwelkt sind.

Tipp: Man kann die langen, schmalen Blätter prima zu dicken Zöpfen flechten. Das sieht netter aus als die immer etwas strubbelig herumstehenden einzelnen Narzissenblätter.

Bei hohen, prächtigen Narzissensorten ist es sinnvoll die Samenkapseln nach der Blüten abzuknipsen, da die Zwiebelblume ansonsten zu viel Energie in die Samenbildung stecken würde. Ebenfalls nach der kräftezehrenden Blütezeit freuen sich Narzissen über eine Portion organischen Dünger wie gut verrotteter Kompost, Hornmehl oder Hornspäne.