Hurra, endlich kommt der Frühling und die Sonne verwöhnt uns mit den ersten warmen Strahlen. Der Garten erwacht aus der Winterruhe und man bekommt Lust, sein grünes Reich neu zu gestalten. Wie wäre es mit einem neuen Staudenbeet? Die große Welt der ausdauernden Stauden bieten so viele wunderschöne Schätze, so dass wirklich kein Garten „staudenlos“ bleiben muss und sollte.

Bei der Neuanlage eines Beets sollten Sie noch vor dem Pflanzen den Boden gut vorbereiten, um den Stauden beste Wachstumsbedingungen zu bieten. Also, greifen Sie zum Spaten und graben Sie die Erde tiefgründig um. Dabei werden auch gleich Unkräuter entfernt. Tipp: Bei Wurzelunkräutern, zum Beispiel Giersch, immer darauf achten, dass auch die Wurzeln entfernt werden. Schweren, lehmhaltigen Boden wird mit Sand oder Kies aufgelockert.

Den Boden verbessern

Magerer Sandboden mit Ton oder Kompost nährstoffreicher gemacht.
Zusätzlich können Sie den Boden mit Dünger oder Kompost aufpeppen. Gut ausgereifter Kompost wird dafür in einer fünf Zentimeter hohen Schicht verteilt und mit dem Grubber eingearbeitet.
Zum Schluss der Beetvorbereitung wird die Erde gut geglättet und dann kann es an das Verteilen der Stauden gehen. Tipp: Damit die Stauden gleich von Anfang an gut mit Wasser versorgt sind, sollten Sie die Töpfe so lange in ein Wasserbad stellen bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Die Stauden verteilen

Jetzt geht‘s an die Gestaltung: Zunächst stellen Sie die größeren Leitstauden aufs Beet. Zu den Leitstauden gehören zum Beispiel Rittersporn oder Pfingstrosen. Diese können Sie als einzelne Pflanze verwenden. Begleitstauden wie Lupinen, Kokardenblume, Roter Sonnenhut oder die Fetthenne ‘Matrona’ kommen dagegen besser in kleinen Gruppen von drei bis sieben Pflanzen zur Geltung. Diese Gruppen verteilen Sie nach den Leitstauden. Zum Schluss kommen die so genannten Füllstauden dazu, um Lücken aufzufüllen und den Beetrand zu verschönern. Zu den Füllstauden gehören Storchschnabel, Nelkenwurz, niedrige Glockenblumen oder auch Polster-Phlox.

Richtig pflanzen

Nun geht‘s ans Pflanzen. Fangen Sie an einer Ecke des Beets an und arbeiten Sie sich am besten rückwärts vor. Die Stauden werden vorsichtig aus den Töpfen geholt, ohne dabei die Wurzeln zu beschädigen. Zum Pflanzen reicht meistens eine kleine Handschaufel oder Pflanzenkelle. Es sei denn die Wurzelballen sind schon größer, dann muss ein Spaten her! Nicht vergessen: Die Stauden gut andrücken, damit die Wurzeln festen Halt im Boden finden.
Nach dem Pflanzen wird die Erde im Beet noch einmal schön glatt gezogen und ordentlich gewässert. Auch in den nächsten Wochen darf die Erde nie austrocknen.

So, nun steht einer blütenreichen Staudensaison nichts mehr im Wege.