Was wäre ein Garten ohne Rosen? In unserem Online-Shop TOM-GARTEN finden Sie garantiert Ihre Lieblingssorte. Ein wenig Pflege gehört allerdings dazu, möchten Sie die wohlduftenden Blumen lange Zeit gedeihen sehen. Rosenpflanzen haben einen natürlichen Feind, vor dem sie Schutz brauchen. Die Rede ist von Sternrußtau - ein verbreiteter Schadpilz, der ausschließlich Rosen befällt.

Das Schadbild

Die Bedingungen, die eine Infektion begünstigen, sind: lange Blattnässedauer (etwa sieben Stunden), hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über 15°C. Schon im Frühjahr sind zunächst gelbe, danach dunkle bis schwarze Flecken auf der Blattoberseite sichtbar. Anfangs sind die befallenen Stellen klein, mit der Zeit werden sie größer. Für den Sternrußtau typisch sind die strahlenförmig auslaufenden Ränder der Flecken. Die grünen Blätter, die befallen sind, vergilben und fallen rasch ab. Das Ergebnis sind kahle Büsche.

Die Fruchtkörper des Pilzes - Acervuli - sind mit Hilfe einer Lupe erkennbar. Die hier entstehenden Zweizeller - die Konidien - bewirken, dass sich der Pilz auf der Pflanze ausbreitet. Die Konidien sind sehr kälteresistent und können eine Temperatur von -20°C problemlos überstehen. Ein kalter Winter kann also das erneute Auftreten der Krankheit nicht verhindern. Die Verbreitung der Konidien erfolgt durch Spritzwasser, Kulturmaßnahmen oder durch Insekten. Der Pilz verbleibt über Winter auf abgefallenen Blättern und an der Rinde und wird im Frühjahr wieder aktiv. Die Anfälligkeit variiert je nach Art der Rosen.

Sternrußtau - Bekämpfung

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, so entscheiden Sie sich für Rosen Sorten, die eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Sternrußtau bzw. andere Rosenkrankheiten haben. Wenn Sie sich dennoch für eine anfällige Sorte Rosen entschieden haben, so werden Sie um Pflanzenschutzmittel nicht herumkommen. Ab Mai sind die Rosen auf eventuellen Befall zu kontrollieren. Sind schon Flecken sichtbar, so werden die Pflanzen in regelmäßigen Abständen mit geeigneten Präparaten besprüht. Sie können im Abstand von etwa acht bis zehn Tagen drei Behandlungen durchführen.

Wie sie Sternrußtau vorbeugen können

Grundsätzlich sind feuchte und schattige Plätze keine guten Standorte für Rosen. Optimal ist ein sonniger und luftiger Platz im Garten mit humusreichem Boden. Die Pflanzen müssen gut mit Nährstoffen und in Trockenperioden ausreichend mit Wasser versorgt werden. Da Feuchte bzw. Nässe die Ausbreitung des Pilzes fördert, sollten Sie die Blumen nicht 'über Kopf' bewässern. Schnittrosen sind vorbeugend gegen Regenfälle zu schützen.

Eine erste wichtige Maßnahme bei Befall ist der Rückschnitt erkrankter Triebe. Ebenfalls wichtig: Abgefallene Blätter sind immer zu entfernen, weil der Pilz auf diesen überwintert und die Pflanze im Frühjahr wieder schädigen kann.
Mulchen reduziert die Gefahr einer Spritzwasser Infektion über den Boden und ist daher eine gute Alternative zur Blumenerde.
Grundsätzlich ist im Frühjahr ein starker Rückschnitt zu empfehlen. Ein Tipp für alle, die schon beim Kauf vorbeugen wollen: Pflanzen mit dem "ADR-Prädikat" sind besonders robust und widerstandsfähig gegen Sternrußtau und andere Pilzinfektionen.

Weitere Tipps

  • Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist nicht die einzige Möglichkeit, Sternrußtau zu bekämpfen. Eine Umwelt schonende Alternative besteht darin, selbst hergestellte Kräuterpräparate einzusetzen. Eine gute Wirkung können Sie mitKnoblauchbrühe, Beinwellbrühe sowie Schachtelhalmbrühe erzielen.
  • Achten Sie beim Einpflanzen auf ausreichende Abstände zwischen den einzelnen Pflanzen. Dadurch kann die Luft gut zirkulieren und die Blätter können schneller trocknen.
  • Gießen Sie nie direkt auf die Pflanze, sondern auf den Boden. Verwenden Sie keinen Rasensprenger, um Ihre Blumen zu bewässern.
  • Heu und Stroh sind neben Rindenmulch die optimale Bodenbedeckung, da sie das Risiko verringern, dass die Pflanze an einer Spritzwasser Infektion erkrankt.
  • Unterstützen Sie Ihre Rosenpflanzen durch passenden Dünger. Hausmittel wie Kaffeesatz oder Rhabarber können ebenfalls eine gute Wirkung zeigen.
  • Wählen Sie widerstandsfähige Sorten aus und achten Sie auf einen optimalen Standort, damit Sie sich lange an Ihrer blühenden Schönheit im Garten erfreuen können.

Ihr Gartenversand TOM-GARTEN

Immer mehr Menschen tätigen ihre Einkäufe im Internet. Vom heimischen Sofa aus Gartenblumen einzukaufen ist ein Luxus, den Sie sich nicht nehmen lassen sollten. Wichtig: Nach Erhalt Ihrer Bestellung sollten Sie die Pflanzen so schnell wie möglich von der für den Pflanzenversand verwendeten Verpackung befreien und die Einpflanzung zeitnah vornehmen.