Frische Tomaten aus eigenem Anbau sind ein Genuss und erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Dabei geht es bei der Anzucht eigener Tomaten noch nicht einmal nur um einen kontrollierten Anbau mit oder ohne spezielle Düngemittel: Der Anbau eigener Tomaten wird schon aufgrund der Vorfreude und auch durch den dekorativen Mehrwert der Tomatenpflanzen zum Erlebnis für Kinder und Erwachsene. Zusätzlich freut sich das grüne Gewissen des Hobbygärtners aber auch durch den Umstand, mit vergleichsweise wenig Aufwand schon allein durch den ersparten Transport gekaufter Tomaten Energie und Kohlendioxid eingespart zu haben. Ob Sie nun einen eigenen Garten oder auch nur einen kleinen, sonnigen Balkon Ihr Eigen nennen, Tomaten können Sie auch auf kleiner Fläche oder im Topf anbauen und sich mit etwas Pflege schon bald über die erste eigene Ernte freuen.

Der Ankauf von Tomatenpflanzen vs. der Anzucht aus Samen

Grundsätzlich können Tomaten auch aus Samen gezogen und behutsam vorkultiviert werden. Dies ist allerdings mit einer Portion Aufwand verbunden, da die Sämlinge zunächst geschützt in einem Gewächshaus oder auf der Fensterbank keimen müssen. Damit die Tomatenpflanzen nicht zu rasch und hoch wachsen, sollte die Aussaaterde nicht zu nährstoffreich und der Standort nicht allzu warm sein. Nach der Keimung müssen die Pflanzen gleichbleibend feucht gehalten werden, ohne dass es zu Staunässe kommt. Die zarten Pflanzen müssen dann noch pikiert und in einzelne Töpfe vereinzelt werden, bevor schließlich im Frühjahr die Auspflanzung an den endgültigen Standort erfolgen kann. Da dieser lange Weg mit einer Vielzahl an Risiken für die Tomatenpflanzen behaftet ist, entscheiden sich immer mehr Hobbygärtner für unsere bereits vorgezogene Alternativen.

Der richtige Zeitpunkt und wichtige Kriterien für die Bestellung von Tomatenpflanzen

Die größte Gefahr für Ihre zarten Pflanzen sind die sogenannten "Eisheiligen". Ihre Tomatenpflanzen müssen unbdingt vor Kälte und insbesondere vor Nachtfrösten geschützt werden. Schließlich reagieren Tomaten äußerst empfindlich auf frostige Temperaturen und sollten daher frühestens ab Mitte Mai ganztäglich ausgepflanzt werden. Bei uns können Sie Ihre gesunden Tomatenpflanzen nicht nur mit raschem Versand bestellen, Sie haben außerdem auch die Auswahl zwischen einer Vielzahl verschiedener Sorten. Mischen Sie für eine optisch abwechslungsreiche Küche verschieden geformte und gefärbte Tomatensorten oder entscheiden Sie sich für das Ertragsplus durch auf Wildunterlagen veredelte Zuchtsorten der Tomate. Wählen Sie je nach Standort (Garten oder Topf auf der Terrasse bzw. dem Balkon) passende Sorten aus, um so bei möglichst minimalem Pflegeaufwand und geringer Krankheitsanfälligkeit bestmögliche Erträge zu erhalten.

Geeignete Standortbedingungen für Tomaten

Tomaten mögen es gerne relativ warm und sehr sonnig, sie dürfen aber auch nicht austrocknen. Ein Anbau im Topf auf dem Balkon bietet sich daher an, da die Pflanzen mit ihrem Wurzelbereich so meist eher im Schatten stehen. Da die meisten Balkone zudem überdacht sind, ist gleich ein weiteres Problem in Bezug auf die Pflege der Tomatenpflanzen gelöst: Sommerliche Dauerregenphasen wirken sich äußerst negativ aus und können im schlimmsten Fall sogar zu einem krankheitsbedingten Totalausfall der Pflanzen führen. Deshalb bietet sich bei einem Anbau im Garten die geschützte Kultur unter einem Dachvorsprung oder die Erstellung eines sogenannten Tomatenhauses (mit einem Dach und zwei seitlichen Schutzwänden) an.

Bei der Pflanzung der Tomatenpflanzen richtig vorgehen

Für große und saftige Früchte benötigen Tomatenpflanzen auch genügend Nährstoffe. Daher sollten Sie die in unserem Pflanzenversand bestellten Tomatenpflanzen nicht zu sehr einengen und ausreichend große Töpfe für die Kübelkultur kaufen. Werden die Tomatenpflanzen direkt in den Boden eingepflanzt, sollte zwischen den einzelnen Pflanzen ein Mindestabstand von etwa 30 cm eingehalten werden. Das ist später auch wichtig, damit der Wind die Pflanzen nach Schlechtwetter besser abtrocknen kann. Abgelagerter Kompost kann unter die Pflanzerde gemischt werden, sodass gleich für eine schonende Langzeitdüngung gesorgt ist.

Tomatenpflanzen perfekt pflegen und damit für einen hohen Ernteertrag sorgen

Scheint die Sonne ausdauernd genug, brauchen die Tomatenpflanzen entsprechend mehr Wasser. Sie sollten daher im Sommer möglichst täglich morgens und abends gießen. Achten Sie aber auf eine Drainage im Pflanzsubstrat oder auf geeignete Abflusslöcher, sodass die Wurzeln der Tomatenpflanzen nicht dauerhaft mit Staunässe zu kämpfen haben. Nur mit sicherem Halt können leistungsfähige Tomatensorten ihre volle Größe erreichen. Für diesen Zweck können Sie spezielle Rankstäbe für Tomaten bestellen, die den Pflanzen Halt geben, ohne die Triebe zu verletzen.

Wann und wie Triebe an den Tomatenpflanzen entfernt werden sollten

Sobald Ihre Tomatenpflanzen nach dem Versand an Ort und Stelle eine Höhe von etwa 1,5 m erreicht haben, sollten Sie die oberste Spitze der Pflanzen mit einer Gartenschere oder einem sauberen Messer kappen. Dies wirkt stimulierend auf die Ausbildung zahlreicher Blüten und Seitentriebe. Für das beste Ergebnis lässt man bei Tomaten aber maximal zwei vertikale Haupttriebe stehen und entfernt regelmäßig die Seitentriebe, die sich in den Blattachseln bilden. Dieses sogenannte "Ausgeizen" kann entweder durch das Abknipsen mit den Fingernägeln oder durch vorsichtiges seitliches Herausbrechen erfolgen. Werden die neugebildeten Seitentriebe nicht entfernt, können sich übermäßig viele Früchte bilden, für deren volle Ausreifung die Pflanze schließlich nicht sorgen kann. Diese Form der Pflege ist mit den Schnittmaßnahmen in einem Weinberg vergleichbar.

Was man gegen eventuelle Läuse an den Tomatenpflanzen tun kann

Blattläuse an den Tomatenstauden sollten Sie nicht einfach ignorieren, da diese den "Lebenssaft" aus Ihren mühsam gepflegten Tomatenpflanzen heraussaugen. Biologische Bekämpfungsmaßnahmen gegen Blattläuse ermöglicht der Einsatz von Marienkäfern oder Florfliegen. Sie können aber auch Seifenlauge mit einer Puderspritze auf den befallenen Stellen verteilen und so gegen die Blattläuse vorgehen.

Wie man Krankheiten der Tomatenpflanzen vorbeugen und behandeln kann

Manchmal gehen Tomatenpflanzen innerhalb kürzester Zeit ein, nachdem sie Anzeichen welkender und faulender Blätter gezeigt haben. Die sogenannte Braunfäule hat ihre Ursache in Pilzsporen, die auf den Tomatenpflanzen einen optimalen Nährboden finden. Bekämpfen lässt sich diese Krankheit sehr mühsam, allerdings können Sie den Befall eindämmen, indem Sie befallene Exemplare möglichst schnell entfernen und entsorgen. Der beste Schutz ist Vorbeugung: Dazu sollte der Standort möglichst trocken und sonnig sein, die Blätter sollten beim Gießen niemals überbraust werden. Ein Regenschutz wie das Dach eines Tomatenhauses schützt vor Feuchtigkeit, in einem Gewächshaus sollte auf ausreichende Belüftung geachtet werden. Die Pflanzen sollten nicht zu dicht wuchern und regelmäßig zurückgeschnitten werden, damit alle Blätter nach feuchten tagen gut abtrocknen können.