Haben Sie sich auch schon öfters winterharte Blumen gewünscht, die den Frost überstehen und Ihren Garten auch bei niedrigen Temperaturen in ein fröhlich-buntes Licht tauchen? Bei weitem nicht alle Blumen können als winterharte Pflanzen eingestuft werden - tatsächlich verabschieden sich die meisten blühenden Gesellen spätestens im September. Manche Blumen überstehen jedoch nicht nur die frostigen Temperaturen, sondern schenken Ihnen auch im November, Dezember oder Januar eine beeindruckende Blütenpracht. Wir verraten Ihnen, welche winterharten Blumen Ihren Garten bereichern, welche Vorsichtsmaßnahmen eventuell getroffen werden müssen und wie Sie nicht winterharte Pflanzen am besten überwintern.

Winterharte Blumen, die dem Frost trotzen

Ein Alpenveilchen kennen Sie vermutlich überwiegend als Zimmerpflanze - die Sorte "Cyclamen hederifolium" ist jedoch auch bei nicht allzu niedrigen Temperaturen winterhart. Sie überrascht im Garten mit ihrer beständigen Blütezeit, die manchmal bis in den November hineinreicht. Machen Sie zusätzlich Ihre Alpenveilchen winterhart, indem Sie diese mit Reisig oder einer Laubdecke vor der Wintersonne abschirmen. Im Vorfeld können Sie geeignete Sorten von Alpenveilchen winterhart machen, indem Sie eine wärmende Schicht um die Wurzel anlegen; beispielsweise aus Komposterde oder Fichtenzweigen. Setzen Sie winterharte Alpenveilchen immer möglichst tief in die Erde - mindestens 7cm. Sollte sich besonders strenger Frost ankündigen, siedeln Sie die Alpenveilchen in Ihr Zuhause um. Hier dürfen die beliebten Blumen zwar der Wintersonne ausgesetzt werden, gleichzeitig sind aber starke Temperaturen z.B. in Heizungsnähe zu vermeiden. Empfohlen wird ein Platz im Flur, wo etwa 12 ° C herrschen.

Winterharte Palmen für ein tropisches Gefühl bei Minusgraden

Erfreuen Sie sich in Ihrem Garten einer exotischen Palmenwelt, kommt sicher bald die Frage auf, ob winterharte Palmen existieren und wie diese am besten frostige Zeiten überstehen. Ein Beispiel für eine beliebte Palme ist die Yucca-Palme. Sie verträgt je nach Art niedrige Temperaturen und kann mit wenigen Maßnahmen winterfest gemacht werden. Durch die Anfälligkeit für winterliche Nässe ist ein Nässeschutz erforderlich. Beispielsweise kann hierfür ein Regentonnendeckel verwendet werden, den Sie oberhalb der Pflanze anbringen müssen. Zusätzlich können Sie die Yucca-Palme winterhart machen, indem Sie sie zusammenbinden oder in eine warme Decke einwickeln. Erschrecken Sie nicht, wenn Ihre Pflanze im Herbst beginnt, zu schrumpfen - das ist ihre ganz eigene Vorbereitung auf den Frost. Möchten Sie dennoch Ihre Yucca-Palme nach drinnen holen, sollten Sie einen hellen und relativ kühlen Raum (ca. 5 ° C) bevorzugen. Sorgen Sie außerdem für regelmäßige Frischluft.

Christrose und immergrüne Sträucher: Winterhart und zart blühend

Die heimische Christrose ist nicht nur optisch der Inbegriff der Winterzeit. In strahlend weißen Farben blüht sie - je nach Sorte - schon im November. Dabei ist jede Christrose winterhart und braucht keine Angst vor Frost zu haben. Vielmehr dient sie als blühende Abwechslung im Garten, während alle anderen Pflanzen noch friedlich schlummern und auf den Frühling warten. Um Ihre Christrosen winterhart zu machen, bedarf es keiner speziellen Vorbereitung. In unserem Gartenversand finden Sie wunderbare Exemplare, die Ihren winterlichen Garten bereichern oder auch als Geschenk punkten können. Neben der Christrose sind größtenteils immergrüne Sträucher winterhart. Nicht umsonst haben sie ihren markanten Namen erhalten: Im Gegensatz zu vielen anderen Sträuchern verlieren sie im Winter ihre grüne Farbe nicht. Der Eindruck entsteht daher, dass Sträucher dieser Art ihre Blätter niemals gleichzeitig, sondern immer nach und nach abwerfen. In der Regel ist dann noch genügend Grünfläche vorhanden. Winterfeste Arten sind beispielsweise das groß- sowie das kleinblättrige Immergrün (Vinca major / minor) oder die winterblühende Schneeheide.

Oleander und Lorbeer: Sie fühlen sich im Haus am wohlsten

Der Oleander verträgt zwar leichte Kälte, sollte bei erwartetem Frost aber umgesiedelt werden. Platzieren Sie die beliebte Kübelpflanze im Spätherbst auf der Terrasse und bereiten Sie sie schon für das Überwintern vor: Der Oleander sollte ausgeputzt und auf lästige Schädlinge überprüft werden, bevor er umziehen kann. Der Umzug erfolgt am liebsten in einen sehr hellen Raum, wie ein Gewächshaus, einen Wintergarten oder ein sonnendurchflutetes Wohnzimmer. Außerdem ist eine regelmäßige, gute Belüftung gegen Schädlinge wichtig. Sollte das nicht möglich sein, gibt es bei vielen Gärtnereien die Möglichkeit, den Oleander überwintern zu lassen. Hier erhält er außerdem die bestmögliche Pflege und wird Ihnen im Frühjahr mit neuem Glanz zurückgegeben. Haben Sie nun schon alles vorbereitet, aber noch keinen blühenden Oleander im Garten oder Haus, so können Sie in unserem Pflanzenversand sicher fündig werden. Eine weitere Pflanze, die in Ihren vier Wänden überwintern sollte, ist der Echte Lorbeer. Winterhart ist er nur äußerst bedingt, in sehr milden Zonen Mitteleuropas und nur mit sorgfältiger Vorbereitung. Diese umfasst das Einwickeln des Lorbeers in Winterschutzhauben oder Jute, außerdem sollten sonnig gelegene Orte bevorzugt werden. Hier hat die Sonne eine größere Chance, zum Auftauen und der Wasserversorgung des Lorbeers beizutragen. Besser ist jedoch, dass Sie den Lorbeer an einem frostfreien, hellen Ort von etwa 5 ° C Raumtemperatur die kühlen Tage verbringen lassen.